Plastikwissen sollte man wissen

2025-12-31 - Hinterlassen Sie mir eine Nachricht

Allzweckkunststoffe



Hierzu zählen vor allem Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol (PS), ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), Polymethylmethacrylat (PMMA) und Aminoplaste. Diese machen über 90 % der gesamten Kunststoffproduktion aus und werden daher auch als Massenkunststoffe bezeichnet.





Technische Kunststoffe



Diese verfügen über hervorragende mechanische Eigenschaften, Hochtemperaturbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit und eignen sich daher als Strukturmaterialien. Sie weisen eine hervorragende Gesamtleistung auf und behalten diese Eigenschaften über längere Zeiträume und über weite Temperaturbereiche hinweg bei. Sie können mechanischen Belastungen standhalten und längere Zeit anspruchsvollen chemischen und physikalischen Umgebungen standhalten. Technische Kunststoffe werden weiter in technische Allzweckkunststoffe und technische Spezialkunststoffe unterteilt.



Technische Kunststoffe für allgemeine Zwecke



Hierzu zählen vor allem: Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Polyoxymethylen (POM), modifiziertes Polyphenylenoxid (PPO) und thermoplastische Polyester (PBT/PET);



Technische Spezialkunststoffe



Hierbei handelt es sich um technische Kunststoffe mit einer Hitzebeständigkeit von über 150 °C. Zu den Hauptsorten gehören Polyimid (PI), Polyphenylensulfid (PPS), Polysulfone (PSF oder PSU), aromatische Polyamide, Polyarylat (PAR), Polyphenylenester, Polyaryletherketon (PEEK), Flüssigkristallpolymere (LCP) und Fluorpolymere.



Kristallinität (Kunststoffe)


Unter Kristallisation versteht man die regelmäßige Anordnung von Molekülen, die beim Abkühlen eine kristalline Struktur bilden. Die kristalline Struktur typischer Kunststoffe besteht aus Aggregaten zahlreicher linearer, langgestreckter Polymerketten. Der Grad, in dem sich Moleküle in einem regelmäßigen Muster ausrichten, wird als Kristallinität bezeichnet. Da nur einzelne Moleküle eine geordnete Anordnung aufweisen, sind kristalline Harze tatsächlich nur teilkristallin. Der Anteil der kristallinen Bereiche macht die Kristallinität aus.



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Abbildung: Übersicht über die plastische Kristallinität


Amorphe Kunststoffe


Hierbei handelt es sich um Kunststoffe, deren molekulare Formen und Anordnungen keine kristalline Struktur aufweisen und ungeordnete Zustände aufweisen (z. B. ABS, PC, PVC, PS, PMMA, EVA, AS). Nichtkristalline Kunststoffe weisen in allen Richtungen identische mechanische Eigenschaften auf (Isotropie).


Thermoplaste

Diese Kunststoffe können durch Erhitzen immer wieder erweicht und durch Abkühlen innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs gehärtet werden (z. B. ABS, PP, POM, PC, PS, PVC, PA, PMMA usw.). Sie sind recycelbar.


Duroplastische Kunststoffe



Hierbei handelt es sich um Kunststoffe, die beim Erhitzen nicht schmelzen und beim anschließenden Erhitzen ihre Plastizität verlieren, sodass sie nicht recycelbar sind (z. B. Phenolharz, Epoxidharz, Aminoharz, Polyurethan, expandiertes Polystyrol).



 

Transparente Kunststoffe


Im Allgemeinen wird in transparente, durchscheinende und undurchsichtige Kunststoffe eingeteilt. Kunststoffe mit einer Lichtdurchlässigkeit von mehr als 88 % werden als transparent bezeichnet (z. B. PMMA, PS, PC, Z-Polyester usw.). Zu den gängigen durchscheinenden Kunststoffen gehören: PP, PVC, PE, AS, PET, MBS, PSF usw. Undurchsichtige Kunststoffe bestehen hauptsächlich aus POM, PA, ABS, HIPS, PPO usw.



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Bild: Transparentes PC-Granulat



Starre Kunststoffe, halbstarre Kunststoffe und flexible Kunststoffe


Zu den gängigen Hartkunststoffen gehören: ABS, POM, PS, PMMA, PC, PET, PBT, PPO usw.


Zu den halbfesten Kunststoffen gehören: PP, PE, PA, PVC usw.


Zu den flexiblen Kunststoffen gehören: PVC (weich), K-Harz (BS), TPE, TPR, EVA, TPU usw.


Die plastische Härte dient als grundlegendes Kriterium zur Materialdifferenzierung!



Klassifizierung nach chemischer Struktur



A. Polyolefine (z. B. LDPE, MDPE, HDPE, LLDPE, UHMWPE, PP usw.)



B. Polystyrole (z. B. PS, AS, BS, ABS, MBS, HIPS usw.)



C. Polyamide (z. B. PA6, PA66, PA610, PA10T, PA612 usw.)



D. Auf Polyetherbasis (z. B. PEEK, POM, PPS, PPO usw.)



E. Polyesterbasiert (z. B. PBT, PET usw.)



F. Auf Acrylatbasis (z. B. PMMA)



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